Matratzen

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So viel Natur steckt in unseren Matratzen

Neben Federkern und Kaltschaummatratzen bieten wir auch Matratzenaus vorrangig natürlichen Materialien an. Sie begeistern durch gesunden und erholsamen Schlaf auf ganz natürliche Weise. Die Zusammensetzung aus pflanzlichen und tierischen Fasern wirkt sich äußerst positiv auf das Schlafklima aus. Zudem bieten diese „Naturmatratzen“ einen entscheidenden Mehrwert – sie schonen die Umwelt. Eine solche Matratze besteht aus natürlich gewachsenen Rohstoffen und kann später ohne weiteres recycelt werden.

Ein Kern aus Kokos ist verantwortlich für die optimale Belüftung der Matratze. Dieses Material gewährleistet sogar eine Quer-Belüftung, zudem hat Kokos ein geringes Eigengewicht. Die gute Wärmespeicherung und eine stets gleichbleibende Elastizität sind ein weiterer Vorteil.

Hanf als zweiter pflanzlicher Rohstoff ist besonders umweltfreundlich. Er kommt im Anbau völlig ohne Pestizide und Insektizide aus. Schon vor 10.000 wurde diese Pflanze in Indien und China angebaut – nicht ohne Grund. Hanf wirkt dank der antistatischen Wirkung staubabweisend. Matratzen mit diesem Material sind sehr atmungsaktiv, so ist eine gute Durchlüftung gewährleistet. Ähnlich wie Schafschurwolle kann auch Hanf hervorragend Feuchtigkeit absorbieren. Das heißt es kann sehr viel Feuchtigkeit aufgenommen werden ohne dass die Matratze sich feucht anfühlt.

Schafschurwolle bietet neben einer guten Klimaregulierung auch den Vorteil besonders wärmend zu wirken. Die abgegebene Körperwärme wird dabei zwischen den Fasern „gespeichert“. Darüber hinaus kann Schafschurwolle hervorragend Feuchtigkeit aufnehmen ohne das der Eindruck von Nässe entsteht.

Rosshaar wird in Ihrer Naturmatratze für eine ideale Schlaftemperatur sorgen. Das trockenwarme Klima wird durch den guten Feuchtigkeitstransport erreicht. In einem solchen Schlafklima wird Bakterien kein Nährboden gegeben. Auch die Luftdurchlässigkeit und die Elastizität überzeugen.

Sie sehen schon - Naturmatratzen begeistern auf ganzer Linie und was gibt es schöneres als mit einem guten Gewissen einschlafen zu können.

Herkunft und Geschichte der Matratze

Die Geschichte der Matratze reicht weit bis ins Altertum zurück. Zu dieser Zeit gab es dort schon erste Vorläufer der heutigen Matratzen. Das Wort Matratze stammt von dem früh italienischen Wort materazzo, das auf das arabische Wort matrah / ‏مطرح‎ / maṭraḥ  zurückzuführen ist. Es bedeutet Bodenkissen.

Nach alter homerischer Überlieferung war die Bettstatt des Odysseus reich verziert und stand auf einem vierfüßigen Rahmenwerk. Es soll mit Riemen aus purpurner-schillernder Stierhaut bespannt gewesen sein. Tierfelle und Teppiche bedeckten es. Ein wolliger Mantel diente als Decke und überzogen war Odysseus Bett mit einem Bezug aus Leinen. So wurde es zumindest in der Sage übermittelt.

Schon die Griechen hatten hölzerne Betten, ebenfalls mit reich verzierten Füßen. Meist hatten diese Betten eine lehnenartige Erhöhung am Kopfende. Hier entstand auch der Prototyp des modernen Lattenrostes, denn die Matratzen ruhten auf gespannten Gurten. Zu dieser Zeit waren die Schlafunterlagen gefüllt mit Wolle oder anderen Naturfasern.

Luxuriös waren die Schlaflager der Römer. Zwar war das Bett ähnlich konstruiert wie das der Griechen, doch war die Matratze mit Schilf, Heu, Wolle oder sogar Federn von Schwänen und Gänsen gefüllt. Eine Römische Matratze wurde culcita, torus genannt. Bemerkenswert ist das selbst das niedere Volk diesen Komfort nutzte. Bei Ausgrabungen in Herculaneum, was im Jahre 79 dem verheerenden Ausbruch des Vesuvs zum Opfer fiel, wurde in einem Sklavenhaus in der Babywiege eine Matratze aus Pflanzenfasern gefunden.

In Arabischen Regionen waren Matratzen bereits zu Zeiten der Kreuzzüge üblich, also im 12. und 13. Jahrhundert. Sie gelangten so oder durch den Kulturaustausch am Hofe von Friedrich II nach Europa. Die Ritter am Hof in Sizilien mussten begeistert gewesen sein von der Bequemlichkeit der dort verwendeten Schlafunterlagen.

Bis in die Neuzeit waren Matratzen die meist aus Kissen bestanden purer Luxus und nur den oberen Schichten vorbehalten. Das niedere Volk bettete sich auf harter Unterlage. Säcke die mit Seegras, Schilf, Stroh oder Spreu gefüllt waren, waren hier an der Tagesordnung. Dies sollte sich erst sehr viel später ändern.

Erst Ende des 19. Jahrhunderts wurden komfortablere Schlafunterlagen in der bürgerlichen Schicht populär. Oft waren die, meist von Sattlern hergestellten, Matratzen dreiteilig. Mit dem 2. Weltkrieg begann die Ära der modernen Schlafunterlagen, wie wir sie heute kennen. Die Ansprüche an Matratze und Lattenrost stiegen und neue Füllstoffe wurden verwendet. Latex und Polyurethanschaum (PUR) sind seit dieser Zeit immer beliebter geworden.

Heut zu Tage sind sehr viele verschiedene Matratzentypen erhältlich. Hochwertige Matratzen sind nicht mehr nur Bettstatt sondern unterstützen eine orthopädisch korrekte Körperhaltung und verhelfen uns zu einem erholsamen und gesunden Schlaf.